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Tipi! | |
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Tipi nachts mit Feuer |
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Wanderung zur Talsperre |
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Nikita und ich |
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Rhena im Mai |
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Rhena im August- deutliches Ekzem |
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Benito 10 Tage alt |
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Idyll | |
Es ist lange her und ich wollte berichten. Seit April steht unser Tipi. 6m Durchmesser. Man kann innen Feuer entfachen und so wurden dort bereits Fische und Würste am Stock zubereitet, Stockbrot und Marshmallows sowieso. Das mit den Fischen erforderte etwas Übung und Wissen- haben wir gelernt! Forelle- lecker lecker.
Es gab in den Sommerferien das erste Erlebniswochenende für Mädels. 6 an der Zahl waren da, zwischen 10 und 13 Jahre. Da wurden die Pferde bemalt, indianisch geschmückt, mit den Pferden geritten und gewandert. Am Feuer im Zelt essen bereitet und verspeist, im Tipi geschlafen und am nächesten Tag nochmals geritten. Es war sehr gelungen und alle sind glücklich und erschöpft heim.
Am 4. Oktober gab es das Ganze nochmal ohne Nacht mit 4 Kindern zwischen 8 und 10 Jahren.
Ich hatte im Sommer Anfänger und Fortgeschrittene- im Herbst nur Anfänger. Ich lerne und mich erfüllt das Ganze.
Es kamen seit März 2 Kindergartenkinder regelmäßig zur Reitpädagogik her, zwei weitere erschienen unregelmäßig. Die KInder kamen mit 3 und wurden im Laufe das Jahres 4 Jahre alt. So waren wir da neulich mit der Laterne (am Tag vor Martinstag) unterwegs, Sarah war super. Die kleine Shetlandstute ist inzwischen richtig routiniert. Freue mich!
Sie hat uns außerdem am 5.Juni nochmals ein Fohlen geschenkt. Ein Vollbruder zum verstorbenen Balduin. Ein sehr schön geschecktes Hengstchen. Die Fotos sind von Juni und Juli- er ist inzwischen ein ganz schöner Riesenteddy geworden. Er wird kräftiger als seine Mamma- auch das freut sehr, so deckt er auch schwerere kleine Kinder gut ab.
3 ältere Mädels, zwischen 11 und 14 erscheinen regelmäßig zum Reiten- zwei davon helfen an 2 Tagen im Stall und reiten zum halben Preis. Ich hoffe das bleibt so- das ist für mich ein gutes System.
Ab April 15 nehme ich noch weitere KInder dazu. So dass ab dann 9-10 Kinder regelmäßig hier Zeit mit den Pferden verbringen können.
Die zwei größeren Stuten waren recht gebeutelt im Sommer. Nikita ist inzwischen 18 und sie hatte arge Probleme mit dem Ekzem. Es war ein sehr schlechtes Jahr für Ekzemer- kein Winter..zu nass..zuviele Insekten.
Ich habe mir im Mai einen Exmoorjährling- die kleine Rhena- gekauft. Ihr Endmaß wird bei 1,30m liegen- eine perfekte Größe zwischen den bei mir vorhandenen. Da ging ein Traum in Erfüllung- Exmoors stehn auf der roten Liste und in Deutschland sind sie zumeist nur im Tierpark oder in Beweidungsprojekten zu sehen. Leider brach auch bei ihr im Juli Sommerekzem aus. Ich war kurz vorm Durchdrehen. 3 chronisch kranke Pferde. Für mich brach eine Welt zusammen. Zeitlich und finanziell ziemlich heftig. Oben Bilder nach Ankunft im Mai und nach Ausbruch des Ekzem.
Nun ist alles erstmal überstanden. Nikita hielt mich noch mit einer Lungenproblematik in Atem- jetzt geht es aber allen gut und ich atme durch.
Nikita könnte nächsts Jahr auch in einen Gnadenhof umziehen- noch bin ich aber nicht soweit die Gedanken alle zuzulassen.
Es muss aber eine Entscheidung geben- sonst kann ich den Weg so nicht weitergehen. Entweder Lazarett und immer wieder Bangen ob die Pferde alle einsatzfähig sind- oder umdenken und im Sinne der KInder weitermachen. Es finanziert sich ja leider alles nicht von selber.
Ich suche nach einem weiteren Pferd um die oben beschriebene Situation zu entschärfen und das gestaltet sich extrem schwierig. Suche sozusagen die eierlegende Wollmilchsau ohne dass ich einen Goldesel im Keller habe.
Die jüngste Tochter hat nun seit 1 Woche ihr eigenes Zimmer und seitdem kann ich besser schlafen- bzw überhaupt mal mehrere Stunden am Stück schlafen. Ich habe ja faktisch die Luft angehalten, damit sie nicht aufweckt und bin seit sie geboren ist jede Nacht auf Achse gewesen, mehrmals. Sie ist nun 19 Monate und immer noch begeistertes Stillkind und Tragling. Sie läuft seit 1 Monat. Beim 4ten ist alles anders. Und 4 Kinder ist nicht nur einfach 1 Kind mehr als 3. Die Schwelle zum perfekten Chaos ist geknackt- mir wächst noch eine 3te Hand..und überhaupt haben Leute die meinen "eins mehr vertut sich schon" keine Ahnung.
Auch sonst ist familiär alles Mögliche los, auch wirklich unschöne Krankheitsgeschichten. Aber zum Jammern gehts uns einfach doch zu gut!
Unser Keller war im Mai abgesoffen- da muss nun alles rausgehackt wreden- die Versicherung zahlt. Es trocknet nämlich nicht, es ist unter den Etsrich gelaufen und trotz rausgehackter Schwellen kommt man dem nicht bei. Verdrängen! Erstmal Weihnachten- dann Baustelle. (*grusel* wohin mit dem ganzen Zeug? Wie überleb ich das über mehrere Wochen? Andere schaffen ganz anderes! Es muss und wird werden! )